Warenhäuser müssen mehr in Mitarbeitende investieren!

Pressemeldung und Stellungnahme des Ev. Verbandes Kirche Wirtschaft Arbeitswelt zur Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof

„Der Schatz von Galeria Karstadt Kaufhof sind die Beschäftigten!"
Pressemeldung des Evangelischen Verbandes Kirche Wirtschaft Arbeitswelt vom 30.09.2020:
"Der Warenhauskonzern bekommt in einigen Regionen nach überstandenem Insolvenzverfahren die Chance zum Neustart. Der KWA fordert das Unternehmen auf, wieder stärker in Menschen zu investieren statt in Immobilien..." Lesen Sie weiter

„Einer trage des anderen Last"
Stellungnahme des Evangelischen Verbandes Kirche Wirtschaft Arbeitswelt vom 30.09.2020:
"Die Zukunft der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH muss gesichert und die Last auf allen Schultern gerecht verteilt werden. Die Galeria Karstadt Kaufhof GmbH, Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern, steckt in einer tiefen Krise. Nach dem Ende des Insolvenzverfahrens steht fest: Rund vierzig Filialen des einstigen Traditionsunternehmens werden geschlossen. Mehr als 4.000 Beschäftigte sind in ihrer Existenz bedroht. Trotz Sozialplänen und Transfergesellschaft ist für viele Betroffene offen, wie ihre Zukunft nach der Übergangsphase aussieht..." Lesen Sie weiter

Weiteres Material finden Sie hier 

Die Arbeitswelt steht vor großen Herausforderungen

Gerald Müller, IG Metall Reutlingen-Tübingen; Karl-Ulrich Gscheidle, KDA Reutlingen

v.l.n.r. Karl-Ulrich Gscheidle, KDA Reutlingen; Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender Südwestmetall; Dr. Jan Vetter, Geschäftsführer Südwestmetall Bezirksgruppe Reutlingen)

Bericht von der KDA Klausur Baden und Württemberg

KDA Reutlingen. Die beiden KDA-Teams von Baden und Württemberg konnten sich erstmals nach dem Corona-Lockdown wieder in Reutlingen treffen. Vom 13. Juli bis 14. Juli befassten sich das badische KDA-Team (Max Heßlein, Mannheim; Renate Zäckel, Mannheim; Christine Müller, Karlsruhe; Andreas Bordne, Freiburg; Maggy Hanser, Freiburg) und das württembergische KDA-Team (Romeo Edel, Stuttgart; Albrecht Knoch, Ulm; Karl-Ulrich Gscheidle, Reutlingen) sowie der Sindelfinger Betriebsseelsorger Andreas Hiller mit dem Thema „Zukunft der Mobilität und der Automobilindustrie".
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Menschenwürde gilt auch in der Fleischindustrie

Aufruf zum Hinschauen und Helfen in der Not von europäischen Wanderarbeitern

 

Wirtschaftsethischer Kommentar von Pfarrer Karl-Ulrich Gscheidle,

Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt

Reutlingen, 18. Mai 2020

 

Im Rahmen der EU gilt die Arbeitnehmerfreizügigkeit. Doch hier gibt es eine Schattenwirtschaft im Niedriglohnsektor. Schlachtbetriebe haben sich in den letzten zwei Monaten zu Hotspots für Corona-Infektionen entwickelt. Das aktuelle baden-württembergische Beispiel der Firma Müller Fleisch in Birkenfeld zeigt, dass gleich 300 osteuropäische Wanderarbeiter positiv getestet wurden. Diese Menschen werden von Subunternehmen über Werkverträge in eine weitgehend unwürdige und rechtlose Situation gebracht. Hier gibt es politischen Reformbedarf. Lesen Sie weiter

"Überleben können wir nur gemeinsam"

Gemeinsames Wort der Bischöfe in Baden-Württemberg zum Tag der Arbeit 2020

Stuttgart/Karlsruhe/Rottenburg/Freiburg. Mit einem gemeinsamen Wort anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai wenden sich die vier Kirchen in Baden-Württemberg an die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
„Solidarisch ist man nicht alleine!“ lautet das Motto des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum Tag der Arbeit in diesem Jahr. „Als Kirchen orientieren wir uns an dem Wort der Bibel: "Einer trage des anderen Last; so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Gal. 6.2)“, schreiben Erzbischof Stephan Burger (Erzdiözese Freiburg) und Bischof Dr. Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) sowie die beiden Landesbischöfe Professor Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh (Evangelische Landeskirche in Baden) und Dr. h. c. Frank Otfried July (Evangelische Landeskirche in Württemberg) in ihrem gemeinsamen Wort zum 1. Mai 2020.
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Teilhabe- und Qualifizierungschancengesetz waren Themen beim Fachverband Arbeitslosenhilfe des Diakonischen Werks Württemberg

4. von rechts: Wirtschafts- und Sozialpfarrer Karl-Ulrich Gscheidle

Das Teilhabechancengesetz kann sehr arbeitsmarktfernen Menschen die Chance eröffnen, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen und wieder am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Parallel dazu erhalten die Beschäftigten eine ganzheitliche beschäftigungsbegleitende Betreuung zur Stabilisierung des Arbeitsverhältnisses.

Link zum Bericht    

 

 

 

Gerecht geht anders

Buchcover Gerecht geht anders

Anstöße für eine humane Arbeitswelt und eine geschwisterliche Gesellschaft

von Paul Schobel, Schwabenverlag 2019

 

Rezension von Schuldekan i.R. Christian Buchholz, Dürnau

 

 

 

smart factory

Arbeitsbeziehungen und sozialer Dialog unter dem Anpassungsdruck der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft und der Industrie (Industrie 4.0)

Weitere Informationen zum Projekt smart factory finden Sie hier.

 

 

Der Arbeit ein gesundes Maß geben

Veränderte Arbeitswelt - veränderte Belastungen

Die Arbeitswelt wandelt sich enorm: Entgrenzung von Arbeit, ständige Erreichbarkeit und allgegenwärtige Restrukturierungsprozesse. Der KDA-Bundesausschuss „Arbeit und Technik“ hat untersucht, was Menschen in der Arbeitswelt konkret belastet und welche Ansätze es gibt, damit Arbeit wieder ein gesundes, menschengerechtes Maß bekommt. Dazu waren wir mit unterschiedlichen Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft im Gespräch, haben Betriebe besucht und mit Beschäftigten gesprochen. Daneben enthält das Heft auch Metarialien für die Erwachsenenbildung, für die Gestaltung von Gottesdiensten und Andachten.

Das Themenheft als Download (PDF, ca. 1,8 MB)

Das Themenheft online lesen

 

 

 

Einfache Arbeit?

KDA-Impuls zur Arbeitssituation Gerinqualifizierter

„Einfache Arbeit gibt es in Deutschland doch fast nicht mehr“, solche oder ähnliche Sätze sind immer wieder zu hören, wenn es um Arbeit geht, für die keine formale Qualifikation benötigt wird. Für uns ein Grund – gerade angesichts der zunehmenden Debatte um einen Fachkräftemangel – einmal genau hinzuschauen: Was gilt als einfache Tätigkeit? Wer verrichtet Einfache Arbeit und in welchen Branchen gibt es sie? Mit welchen Problemen müssen sich Mitarbeitende und Unternehmen auseinandersetzen, die mit Einfacharbeitsplätzen zusammenhängen?

Der KDA-Bundesausschuss „Erwerbslosigkeit, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik“ hat sich umgeschaut, insbesondere in der Auto-, und Lebensmittelindustrie, hat mit Qualifizierungs- und Beschäftigungsträgern gesprochen, sich über Nachqualifizierung und modulare Ausbildungen informiert. Immer ist er dabei auch der Leitfrage nachgegangen, wie es dem Menschen geht, der eine Einfache Arbeit verrichtet. Denn als Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt interessiert uns vor allem der Mensch in seiner Arbeitssituation. Geht es ihm gut? Kann er von seiner Arbeit leben und an der Gesellschaft teilhaben? Erfährt er die Wertschätzung, die Teil der unaufgebbaren Würde jedes Einzelnen ist?

Unser Einblick, an dem wir Sie mit dieser Broschüre teilhaben lassen möchten, schließt deshalb mit Wünschen und Forderungen für eine der Würde des Menschen angemessenen Arbeitswelt. Dies ist umso notwendiger, weil auch die Arbeitswelt der Zukunft nicht ohne Einfache Arbeit auskommen wird.

Die Broschüre können Sie bestellen oder kostenfrei herunterladen:
Download (PDF, ca. 2,2 MB)