Herzlich willkommen auf der Website des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA)

Die Wirtschafts- und Sozialpfarrer des KDA (v.l.n.r):
Karl-Ulrich Gscheidle, Romeo Edel, Albrecht Knoch

Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) ist der Fachdienst der Evangelischen Landeskirche in Württemberg im Bereich von Wirtschaft und Arbeitswelt. Erfahren Sie mehr...

 

 

Global produziert - lokal gekauft

Die Lieferkette im Blick
Online-Begegnungstagung Kirche und Gewerkschaft am 7. November 2020

Lesen Sie hier den in der Eßlinger Zeitung am 17.11.2020 erschienenen Artikel zur Veranstaltung. 

Was hält uns zusammen

Ein Kommentar von Wirtschafts- und Sozialpfarrer Karl-Ulrich Gscheidle
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Reutlingen
5. November 2020

Im Spätherbst 2020 darüber nachzudenken, was uns zusammenhält, das bedeutet auch, sich nicht ausschließlich auf die Gefahren der Corona-Pandemie oder die Skrupellosigkeit eines US-Präsidenten zu besinnen. Sondern inmitten solcher Gefahren ein Licht zu sein für alle, die Wege des Miteinanders und der menschlichen Solidarität gehen wollen. Und daher erinnere ich und besinne mich auf die Menschenrechte als einer tragfähigen globalen Leitidee des Zusammenhalts. Hier leuchten die Sterne Europas! Lesen Sie weiter

 

 

Verzögerungen beim „Arbeitsschutzkontrollgesetz“

Pressemeldung des Evangelischen Verbandes Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA)                      vom 27. Oktober 2020

HANNOVER. Am kommenden Donnerstag sollte das „Arbeitsschutzkontrollgesetz" im Bundestag verabschiedet werden. Doch letzte Woche wurde es wieder von der Tagesordnung genommen. Die Einführung des Arbeitsschutzkontrollgesetzes zu verzögern, heißt, das Leid der Menschen, die dort arbeiten, zu verlängern.
                                         Lesen Sie weiter 

 

 

Schaut hin - Von der Arbeit für das Essen auf unserem Teller

Arbeitshilfe und Ideensammlung für Kirchengemeinden zu Arbeits- und Produktionsbedingungen bei der Ernte und in der Fleischindustrie

Die Coronakrise machte es deutlich für jedermann und jederfrau: Die Arbeitsbedingungen  und Lebensumstände der in der Ernte oder in der Fleischindustrie Beschäftigten sind oftmals schlecht.

Für alle Kirchengemeinden und kirchliche Gruppen, die sich mit diesen Arbeits- und Produktionsbedingungen stärker auseinandersetzen wollen, bietet diese Broschüre Informationen und Anregungen für Gottesdienste und Andachten, Predigt- und Liedvorschläge sowie Fürbitten.

Ebenfalls benannt: Termine und Anlässe, die sich besonders dafür eignen, sich mit der zum Teil recht prekären Situation der Ernte-und Produktionshelfer*innen in den Lieferketten direkt vor unserer Haustür zu beschäftigen.

Die Broschüre entstand in Kooperation des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der Nordkirche, der Landeskirche Hannover und Oldenburg sowie dem Kirchlichen Dienst auf dem Lande Hannover.

Download der Arbeitshilfe

 

 

"Kooperation und Konflikt" - 100 Jahre SBV

SBV-Tagung 2020

Kerstin Griese, parlamentarische Staatssekretärin im Bundes-Arbeits-Ministerium

Bericht zur SBV-Tagung in der Evangelischen Akademie Bad Boll vom 14.-16. Oktober 2020

Seit einem Jahrhundert gibt es in Deutschland in den Betrieben gewählte Schwerbehinderten Vertretungen. Zunächst ging es um die Integration der „Kriegsversehrten" des Ersten Weltkriegs ins Arbeitsleben. Heute steht die Vertretung der Interessen von Menschen im Mittelpunkt, die während ihrer Berufstätigkeit durch Unfall oder Erkrankung körperlich eingeschränkt sind. Kerstin Griese, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundes-Arbeits-Ministerium sieht eine mögliche Zukunftsaufgabe darin, Arbeitsplätze gemeinsam so zu gestalten, dass sie älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Möglichkeit der Berufstätigkeit gibt. 

Auch andere Referenten wurden über Internet zugeschaltet, während 40 Personen per Livestream und Beteiligungs-App sich bei der Tagung einbringen konnten. In Bad Boll selbst waren 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei und nahmen an den insgesamt vierzehn Arbeitsgruppen teil, um Impulse für ihre Arbeit als SBV zu erhalten und um sich gegenseitig zu beraten. Albrecht Knoch und Karl-Ulrich Gscheidle vom KDA dankten am Ende der Tagung dem großen Vorbereitungsteam, dessen Fachlichkeit die hohe Qualität der Tagung gewährleistete.

 

 

 

 

Internationaler Tag der Armut am 17. Oktober

Armutsgefährdung hat bei Älteren überdurchschnittlich zugenommen –
jede fünfte Rentnerin im Land ist armutsgefährdet.

Pressemeldung des Bündnisses gegen Altersarmut in Baden-Württemberg
15. Oktober 2020

Jede fünfte Frau über 65 ist in Baden-Württemberg inzwischen armutsgefährdet, Tendenz weiter steigend. Darauf weist das Bündnis gegen Altersarmut zum internationalen Tag der Armut am 17. Oktober hin. Damit sind ältere Frauen um über 30 Prozent armutsgefährdeter als der baden-württembergische Schnitt. Aber auch die Männer sind mit 18,3 Prozent betroffen.
Link zur Pressemitteilung

 

 

Städte für Menschen - statt für Autos!

Pfarrer Romeo Edel, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA), Stuttgart

© Romeo Edel

Eine Mobilitätswende für Baden-Württemberg

Ein Kommentar von Wirtschafts- und Sozialpfarrer Romeo Edel,
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Stuttgart
09.10.2020

In kaum einer anderen Region dieser Welt sind die Gegensätze so sichtbar und erlebbar wie hier. Dieses Bundesland profitiert seit Jahrzenten von den großen Automobilbauern und ihren zahlreichen Zulieferern in diesem Land. Der gesellschaftliche Wohlstand auch von uns Kirchen steht in einem direkten Zusammenhang zum wirtschaftlichen Ergehen der Automobilwirtschaft und der Maschinenbauer in dieser Region. Und zugleich wird immer mehr Menschen auch bei uns deutlich: So kann es und so wird es nicht weitergehen.
Nicht nur die erlebten Staus in der Landeshauptstadt und der Streit um sauberere Luft bis hin zu Fahrverboten, auch die nüchternen Zahlen weisen uns auf eine andere Zukunft hin.
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European Energy Award

Ein gesunder Wettbewerb auch in der Städtepartnerschaft

Ein Kommentar von Wirtschafts- und Sozialpfarrer Albrecht Knoch, Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Ulm
05.10.2020

Viele Kommunen machen schon mit, sie lassen ihr Energiemanagement und Nachhaltigkeitskonzept beim European Energy Award regelmäßig überprüfen. Ein gesunder Wettbewerb unter den Städten und Gemeinden ist damit in Gang gekommen, um eine Gold- oder Silbermedaille.
Vor einem Jahr hat die neue Europäische Kommission unter der Leitung von Ursula von der Leyen zu einem neuen „European Green Deal" aufgerufen, neuerdings mit dem ehrgeizigen Ziel, bis 2030 eine Reduktion des CO2 Ausstoß um 55% (auf 1990 bezogen) zu erreichen, als Etappe auf dem Weg zur Klimaneutralität. Dazu braucht es auf allen Ebenen richtige und richtungsweisende Entscheidungen. Gut, dass viele Kommunen hier schon Erfahrung gesammelt haben und darin erprobt sind und ihren Beitrag zur Reduktion der Klimagase noch verstärken können. Der Europäische Green Deal wird aber alle einbeziehen müssen, Einzelhaushalte und Betriebe, Gemeinden und Städte.
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Warenhäuser müssen mehr in Mitarbeitende investieren!

Pressemeldung und Stellungnahme des Ev. Verbandes Kirche Wirtschaft Arbeitswelt zur Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof

„Der Schatz von Galeria Karstadt Kaufhof sind die Beschäftigten!"
Pressemeldung des Evangelischen Verbandes Kirche Wirtschaft Arbeitswelt vom 30.09.2020:
"Der Warenhauskonzern bekommt in einigen Regionen nach überstandenem Insolvenzverfahren die Chance zum Neustart. Der KWA fordert das Unternehmen auf, wieder stärker in Menschen zu investieren statt in Immobilien..." Lesen Sie weiter

„Einer trage des anderen Last"
Stellungnahme des Evangelischen Verbandes Kirche Wirtschaft Arbeitswelt vom 30.09.2020:
"Die Zukunft der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH muss gesichert und die Last auf allen Schultern gerecht verteilt werden. Die Galeria Karstadt Kaufhof GmbH, Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern, steckt in einer tiefen Krise. Nach dem Ende des Insolvenzverfahrens steht fest: Rund vierzig Filialen des einstigen Traditionsunternehmens werden geschlossen. Mehr als 4.000 Beschäftigte sind in ihrer Existenz bedroht. Trotz Sozialplänen und Transfergesellschaft ist für viele Betroffene offen, wie ihre Zukunft nach der Übergangsphase aussieht..." Lesen Sie weiter

Weiteres Material finden Sie hier 

Home sweet home – Was muss getan werden, damit das Arbeiten von Zuhause eine soziale Innovation wird?


Interview von Wirtschafts- und Sozialpfarrer Karl-Ulrich Gscheidle (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt Reutlingen) mit Welf Schröter (Forum Soziale Technikgestaltung beim DGB Baden-Württemberg) am 3. September 2020 im Rahmen des „Digitalen Sommer-Frühschoppen 2020“ des Netzwerkes „Sozialer Zusammenhalt in digitaler Lebenswelt“


„Homeoffice" hat unabhängig von der aktuellen Zuspitzung durch die Corona-Pandemie eine über dreißig Jahre alte Vor-Geschichte. Das Verhältnis von Erwerbsarbeit und Sorgearbeit und der geschlechtergerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ist auch heute noch Thema. Wie ist eine abnehmende Präsenzkultur zu bewerten? Wie der Spagat zwischen Selbstgestaltung und ewiger Erreichbarkeit? Wo bleiben Kollegialität und gewerkschaftliche Organisation?
Link zum Interview

 

Weitere Mitschnitte aus dieser Gesprächsreihe finden Sie hier.

 

 

Allianz Mobilitätswende für Baden-Württemberg

 

Die Mobilitätswende für Baden-Württemberg ist eine breite Allianz von umwelt- und verkehrspolitischen Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, kirchlichen Institutionen und vielen Einzelpersonen, organisatorisch angegliedert an den Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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Pressemitteilung von der Auftaktkundgebung am 15. Juli 2020 vor dem Hospitalhof in Stuttgart.

"Immer die Würde des Menschen im Blick"

Bericht im Wirtschaftsmagazin "Business today" über die Arbeit des evangelischen Wirtschafts- und Sozialpfarrers Albrecht Knoch sowie des katholischen Betriebsseelsorgers Werner Langenbacher.

 

Kirche soll nicht nur in der Kirche stattfinden, sondern sich auch um die Sorgen und Nöte der Menschen in ihrem Alltag kümmern, insbesondere in ihrem Arbeitsalltag .... (Link zum Artikel)


Quelle: Business today, Ausgabe 01/2020, www.business-2day.de

 

 

 

 

Initiative Lieferkettengesetz

Die Initiative Lieferkettengesetz ist ein Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mit einem gemeinsamen Ziel: Wir treten ein für eine Welt, in der Unternehmen Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden – auch im Ausland. Freiwillig kommen Unternehmen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nach. Daher fordern wir ein Lieferkettengesetz! Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Skrupellose Geschäftspraktiken dürfen sich nicht länger lohnen.

 

Weitere Informationen zur Initiative Lieferkettengesetz 

Link zum Netzwerk Baden-Württemberg der Initiative Lieferkettengesetz

Petition zum Lieferkettengesetz