Wege zu einer anderen Ökonomie II

 

Tagung vom 28. bis 29. Juli 2017 an der Evangelischen Akademie Bad Boll

Wirtschafts- und Konsumwachstum haben uns einen nie gekannten Wohlstand beschert. Mittlerweile wird aber immer deutlicher, dass durch dieses scheinbar unendliche Wachstum von Produktion und Konsum die planetarischen Grenzen dramatisch überschritten werden. Wenn überhaupt, wird darauf mit technologischen Innovationen reagiert, mit dem Ziel, Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Trotzdem nehmen die Umweltschäden weiter zu.

 

Ist also ein gutes Leben für alle mit den vorhandenen Ressourcen möglich? Statt vermeintlich grünem Wachstum brauchen wir andere Produktions- und Konsummuster, andere Eigentums- und Unternehmensformen, eine suffiziente Alltagskultur und ein solidarisches Verhältnis zu unserer sozialen und natürlichen Mitwelt.

 

Längst haben zivilgesellschaftliche Initiativen angefangen, dazu konkrete Utopien zu entwerfen und neue soziale Praktiken auszuprobieren. Sie teilen, tauschen, produzieren und reparieren, befreien sich von materiellem Überfluss, unterstützen sich gegenseitig und treffen gemeinsam Entscheidungen. Sie nennen sich Commons-Bewegung, Solidarische Ökonomie, Degrowth-Bewegung, Gemeinwohlökonomie oder Share-Economy. Was wollen diese Bewegungen, wie unterscheiden sie sich? Welche Bedeutung haben diese zivilgesellschaftlichen Gruppen für die sozial-ökologische Transformation?

Weitere Informationen und Anmeldung

 

SBV 4.0 – Barrierefreiheit in Zukunft

4. bis 6. Oktober 2017

Evangelische Akademie Bad Boll

Die Tagung für Schwerbehindertenvertretungen steht 2017 unter dem Motto "SBV 4.0 - Barrierefreiheit in Zukunft". Sie nimmt neben den grundlegenden politischen Perspektiven für Gleichstellung, Barrierefreiheit und Inklusion auch die gegenwärtige und kommende Entwicklung im Arbeitsleben in den Fokus. Durch Fachvorträge und Diskussionen wird das gemeinsame Ziel vorangebracht, dass schwerbehinderte Menschen auch in der Arbeitswelt solidarisch leben können.

Anmeldung

 

 

 

Ausstieg aus dem Beruf - Aufbruch wohin?

Tagungsreihe des KDA und Treffpunkt 50plus

Der Abschied von der Erwerbsarbeit zählt zu den weit reichenden Veränderungen im Leben. Einerseits heißt es, sich von lange eingeübten Alltagsstrukturen zu verabschieden, andererseits bietet sich die Chance, in eine ganz neue Lebensphase aufzubrechen und dafür die Weichen frühzeitig zu stellen.

Die Tagung bietet Anregungen zum Aufbruch in die neue Freiheit.

Wir bieten die Tagung an folgenden Terminen an:

2017:
8. bis 11. November 2017       (Programm und Anmeldung)

2018:
7. bis 10. März 2018
26. bis 29. September 2018
7. bis 10. November 2018

Das detaillierte Tagungsprogramm finden Sie zu gegebener Zeit auf unserer Homepage.

Für Rückfragen zur Tagungsreihe wenden Sie sich bitte an:
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Reutlingen 

oder

Treffpunkt 50plus, Stuttgart
Sekretariat: Heidi Weinmann
Tel. 0711 / 351459-30
heidi.weinmanndontospamme@gowaway.ev-akademie-boll.de
www.tp50plus.de

 

Kongress Digitalisierung - Das Morgen hat begonnen - Sozialer Zusammenhalt in einer digitalen Lebenswelt

Kongress vom 28.11. bis 29.11.2017 an der Evangelischen Akademie in Bad Boll.

Neue Technologien verändern unseren Alltag. Die digitale Transformation ergreift nicht nur die Arbeits- und Berufswelt sondern auch das private und öffentliche Leben. Ständig sind wir erreichbar, der Arbeitsplatz als Ort der sozialen Begegnung wird durch Homeoffice ersetzt, der Druck nimmt zu, Arbeitsprozesse werden durch Maschinen gesteuert. Während ein Roboter unsere Wohnung säubert, wird jeder unserer Schritte gezählt, Kalorienverbrauch, Herzfrequenz erhoben. Das Internet kennt unsere Filmvorlieben, unseren Kleidungsstil und unsere Urlaubsziele. Unternehmen und Gewerkschaften gestalten den Wandel innerhalb des Betriebes. Wer aber gestaltet den Wandel in der Gesellschaft? 

Die digitale Transformation gilt es sozialpolitisch und zivilgesellschaftlich anzupassen und zu demokratisieren. Gefordert sind nicht nur Schule und Berufsschule sondern auch Stadtplanung und soziale Absicherung. Der Umbau stellt eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar. Sie betrifft alle Bürgerinnen und Bürger. Alle Bürgerinnen und Bürger sind einzuladen, sich an der Gestaltung dieser Veränderung zu beteiligen. 

Dieser Wandel benötigt in demokratischer, sozialer, kultureller, rechtlicher, ökologischer und ökonomischer Hinsicht Nachhaltigkeit. Diese Nachhaltigkeit ist erst zu erreichen, wenn soziale Innovationen, soziale Standards, demokratische Rechte und gesellschaftspolitische wie auch strukturelle Maßnahmen diese Nachhaltigkeit absichern. Schritte zur Förderung des sozialen Zusammenhalts müssen aktiv weiter entwickelt werden.

 

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